Betriebliche Suchtprävention für Führungskräfte

Beratung Führungskräfte und Führungskräfteschulung

Aufgabe der Führungskräfte in der Betrieblichen Suchtprävention

Führungskräften mit Personalverantwortung wird in der betrieblichen Suchtprävention und Suchthilfe eine Schlüsselrolle zugewiesen. Das gestufte Interventionskonzept der betrieblichen Suchthilfe ist vor rund 60 Jahren als Handlungsanleitung für Vorgesetzte entwickelt worden, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren alkoholbedingten Auffälligkeiten am Arbeitsplatz zu konfrontieren, ihnen aber zugleich Hilfe anzubieten. Das strukturierte Verfahren der modernen betrieblichen Suchtprävention sollte den Umgang mit Suchtproblemen von Beschäftigten erleichtern. Auch heute gehören Interventionen bei Auffälligkeiten im Arbeits- und Leistungsverhalten in Verbindung mit Suchtmittelkonsum, Medikamentengebrauch oder suchtbedingten Verhaltensweisen immer noch zu den herausforderndsten Aufgaben der Personalführung.

Rolle der Führungskraft in der Betrieblichen Suchtprävention

Die Rolle der Führungskräfte ist mit dem wirtschaftlichen Wandel und zunehmender Bedeutung des Human Resource Managements noch anspruchsvoller geworden. Vorgesetzte müssen Leitungsaufgaben, fachliche Anleitungsfunktionen, Personalführung, Fürsorgeauftrag, soziales Vorbildverhalten und Konfliktmanagement, um nur einige Anforderungen aufzuzählen, gleichermaßen erfolgreich bewältigen. Sie sollen in einem komplexen Interessengefüge die Beschäftigten motivieren, müssen Spannungsfelder ausbalancieren und zwar bei ständig zunehmenden Leistungsdruck und knapper werdender Personaldecke. Im Themenfeld der Suchtprävention im Unternehmen werden dabei noch speziellere Anforderungen an die Führungskräfte gestellt, die sie ohne explizite Schulung nicht bewältigen können.

Vorgehen der Führungskräfte im Rahmen der Betrieblichen Suchtprävention

Aus der Perspektive betrieblicher Suchtprävention bietet ein Interventionskonzept mit einem Stufenplan den Vorgesetzten eine gute Orientierungshilfe. Aus der Sicht der Vorgesetzten handelt es sich um ein höchst verbindliches, konsequentes Vorgehen. Dem Einstieg geht deshalb ein oftmals schwieriger, von zahlreichen Ambivalenzen begleiteter Entscheidungsprozess voraus: Ist die als unangenehm empfundene, in die Persönlichkeitssphäre des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin hinein reichende Ansprache des Suchtmittel-konsums angemessen? Welche Reaktionen löst sie bei den angesprochenen Personen und in ihrem Umfeld aus? Kosten die Gespräche und die notwendige unterstützende Begleitung der/des Beschäftigten nicht über Gebühr viel Zeit und Energie?

Ohne professionelle Schulung in Betrieblicher Suchtprävention sind Führungskräfte diesen hochkomplexen Anforderungen ausgeliefert.

Hemmnisse beim Vorgehen der Führungskräfte im Rahmen der Betrieblichen Suchtprävention

Für Vorgesetzte gibt es im betrieblichen System, vor allem bei psychosozialen Problemen von Beschäftigten, häufig ernst zu nehmende Handlungshemmnisse, bevor sie tätig werden. Es handelt sich dabei nicht zwangsläufig um ein Co-Verhalten oder sogar ‚Co-Abhängigkeit’.

Solange aber die frühzeitige Ansprache von Auffälligkeiten im Arbeits- und Leistungsverhalten nicht selbstverständlicher Teil der Personalführung ist, bilden betriebliche Interventionen bei gesundheitlichen, sozialen und sucht- oder suchtmittelbedingten Auffälligkeiten eine extrem hohe Hürde für Führungkräfte. Diese Hürde wird erfahrungsgemäß umso kleiner je besser die Führungskräfte in Betrieblicher Suchtprävention und im Umgang mit suchtkranken Mitarbeitern geschult sind.

Wir machen Ihre Führungskräfte mit folgenden Angeboten fit in Sachen Betrieblicher Suchtprävention:

Vortrag für Führungskräfte Suchtprävention im Betrieb

Ein Vortrag für Führungskräfte zum Thema betriebliche Suchtprävention eigenet sich immer dann wenn Sie mit wenig finanziellem und zeitlichem Aufwand viele Führungskräfte erreichen wollen.

In ca. 90 Minuten sensibilisieren wir die Führungskräfte für das Thema Suchtprävention im Betrieb und vermitteln die wichtigsten Infos zur Rolle der Führungskräfte und zu den rechtlichen Rahmenbedingungen betrieblicher Suchtprävention.

Seminar / Workshop /Coaching / Beratung für Führungskräfte Suchtprävention im Betrieb

Wenn Sie Ihre Führungskräfte fit im Umgang mit suchtkranken Mitarbeitern im Betrieb machen möchten eingnet sich ein 1-2 Tagesseminar zum Thema Betriebliche Suchtprävention für Führungskräfte am besten.

In einem Seminar / Workshop vermitteln wir die wichtigsten Grundlagen der verschiedenen Suchtmittel (Alkohol, illegale Drogen, Medikamente, Glücksspielsucht). Wir klären die Führungskräfte über Ihren Rolle im Rahmen der Betrieblichen Suchtprävention auf und vermitteln Ihnen die wesentlichen rechtlichen Grundlagen und beraten im konkreten Umgang mit den Betroffenen. Darüber hinaus werden Gesprächsführung und Umgang mit betroffenen Mitarbeitern trainiert.

Nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf! Wir beraten Sie gerne und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot für einen Vortrag, Seminar, Beratung, Coaching "Betriebliche Suchtprävention" für Führungskräfte!